Der korrekte Einbau von Keramik-Reibringen ist ein wichtiger Schritt, um die Abdichtung und den stabilen Betrieb von Keramik-Vakuumfiltern sicherzustellen. Es ist notwendig, die vier Prinzipien der Positionierung, Reinigung, Ausrichtung und Befestigung strikt einzuhalten, um Luftlecks, Verschleiß oder Gerätevibrationen durch unsachgemäße Installation zu vermeiden.
Die Einbaugenauigkeit keramischer Reibringe (auch Dejustagescheiben genannt) als dynamische Dichtungskernkomponenten wirkt sich direkt auf die Stabilität von Vakuumsystemen aus. Bei unsachgemäßer Installation kann es zu einer Verringerung des Vakuumgrades und einem Anstieg des Energieverbrauchs kommen, und in schweren Fällen kann es zu einer Erosion der Reibflächen und einer Beschädigung der Spindel kommen. Das Folgende ist ein Standardinstallationsprozess, der auf Industriestandards und den Praktiken der Gerätehersteller basiert:
Vorbereitung vor der Installation
Ausschalten, herunterfahren und Druck ablassen
Stellen Sie sicher, dass das Gerät vollständig gestoppt ist, schalten Sie die Vakuumpumpe und den Strom aus, lassen Sie Restvakuum und Druck im System ab und verhindern Sie ein versehentliches Starten oder eine Beeinträchtigung des Luftstroms.
Reinigen Sie die Arbeitsfläche
Verwenden Sie ein staubfreies, in Alkohol oder Wasser getauchtes Tuch, um die Kontaktfläche des Verteilerkopfs, die Spindelstirnfläche und die Dichtungsnut gründlich zu reinigen, Ölflecken, Staub und alte Dichtungsmaterialien zu entfernen und zu vermeiden, dass sich Verunreinigungen festsetzen und exzentrischen Verschleiß verursachen.
Überprüfen Sie den Status neuer Teile
Stellen Sie sicher, dass der neue Keramikreibring keine Risse, gebrochenen Kanten oder Oberflächenkratzer aufweist, und messen Sie, ob Dicke und Ebenheit den ursprünglichen Werksstandards entsprechen (normalerweise Ebenheit ≤ 0,005 mm).
Standardinstallationsschritte
Positionierungs-Installations-Benchmark
Drehen Sie die Spindel, um sie an der Markierung „Nullposition“ auszurichten. Stellen Sie dabei sicher, dass der Reibring eins zu eins mit den Belüftungslöchern des Verteilerkopfs übereinstimmt, um Fehlausrichtung und Verwirrung in der Vakuumtrennwand zu vermeiden.
Gleitmittel auftragen (optional)
Tragen Sie eine dünne Schicht Spezialfett auf Silikonbasis zwischen dem Reibring und dem Schleifstück (z. B. einer Graphitscheibe) auf, um die Trockenreibung beim ersten Betrieb zu verringern und die Lebensdauer zu verlängern. Achtung: Keine Schmiermittel verwenden, die Metallpartikel enthalten.
Reibungsloses Einführen und Komprimieren
Halten Sie den Keramikring mit beiden Händen waagerecht und schieben Sie ihn langsam entlang der Hauptachse hinein. Achten Sie dabei darauf, dass er senkrecht zur Hauptachse steht, ohne zu verkanten. Verwenden Sie nach dem Anbringen eine spezielle Druckplatte oder Sicherungsmutter, um die Kraft gleichmäßig auszuüben und zu fixieren, um Risse durch einseitige Kraft zu vermeiden.
Stellen Sie das Axialspiel ein
Messen Sie mit einer Fühlerlehre den axialen Abstand zwischen Reibring und Schleifstück. Der Standardwert liegt bei 0,4–1,0 mm. Ein zu kleiner Spalt kann zu Überhitzung und Blockierung führen, während ein zu großer Spalt zum Versagen der Dichtung führen kann.
Manueller Drehtest
Drehen Sie die Spindel nach der Installation manuell langsam für 1–2 Umdrehungen, um zu prüfen, ob es zu Blockierungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder ungleichmäßigem Widerstand kommt. Erst nach Bestätigung des reibungslosen Betriebs kann die Maschine zum Testen eingeschaltet werden.
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Nicht schlagen: Keramikmaterialien sind sehr spröde und ein direktes Klopfen mit Metallwerkzeugen ist verboten. Zum leichten Einpressen sollten Gummihämmer oder hydraulische Geräte verwendet werden.
Gruppenaustausch: Es wird empfohlen, sowohl den Keramikreibring als auch die Schleifteile (z. B. Graphitscheiben) gleichzeitig auszutauschen, um frühzeitigen Verschleiß durch schlechte Passung zwischen neuen und alten Komponenten zu vermeiden.
Saubere Umgebung: Der Installationsprozess sollte in einer staubfreien oder staubarmen Umgebung durchgeführt werden, um zu verhindern, dass harte Verunreinigungen wie Sandpartikel und Metallspäne in die Dichtfläche gelangen.
Erstlaufüberwachung: Beobachten Sie die Temperatur und Vibration des Dichtungsteils in den ersten 30 Minuten nach dem Start genau. Der normale Temperaturanstieg sollte weniger als 15 °C betragen und es dürfen keine ungewöhnlichen Geräusche auftreten.